Fonduewanderung 2017

Sämtliche Verkehrsdirektoren der Schweiz hatten es nicht geschafft es auf ihre wichtigsten Tage, nämlich die Feiertage, schneien zu lassen. Ganz anders der kleine DC Falk. Der Organisator der Fonduewanderung Rainer von Arx hatte sich gedacht, es wäre doch ganz schön durch Neuschnee zu wandern. Also hatte er 19 cm Schnee bestellt und… er wurde auf den Tag und cm genau geliefert. Frau Holle scheint nicht nur auf`s Geld zu schauen.

So trafen sich am 07. Januar gegen Abend ein paar abenteuerlustige und hungrige Falken auf dem verschneiten Schnitzelplatz. Der neue Wanderleiter Rainer musste wegen Grippe leider auf die Teilnahme verzichten. Ob es noch mehr krankheitsbedingte Nichtwanderer gab ist dem Schreiber nicht bekannt. Da sich alle jung und fit fühlten beschlossen wir die Wanderung gleich auf dem Schnitzelplatz zu starten. Hans nahm verletzungsbedingt den Weg unter die Autoräder. Bei dieser Gelegenheit nahm er unseren Chauffeur Housi mit, der wie abgemacht in Matzendorf Autostopp machte. Unterwegs trafen sie auf Jacqueline und Lixu, die sie bis zur Grube mitnahmen. Den Rest wollten die Beiden auch zu Fuss zurücklegen.

Die Wanderer zogen zügig der Oberen Wengi entgegen. In der Dunkelheit war es nicht immer einfach den richtigen Weg zu finden. Unser Scout Ueli legte im Wald ein solches Tempo vor, dass wir ihn bald nicht mehr sehen konnten, nur noch hören. Nach einer anstrengenden Kraxelei über verschneite Wanderwege konnten wir die Lichter der Bergwirtschaft sehen. Mit nur wenig Rückstand erreichten auch die langsamsten ihr Ziel. Trotz der Kälte waren alle gehörig ins Schwitzen gekommen.

Herzlich wurden wir von Lissers begrüsst. Es hatte noch andere Gäste, das Restaurant war gut Besucht. Die Speisekarte brauchten wir nicht, Rainer hatte das Fondue schon vorbestellt. Freude herrschte als es serviert wurde. Mit dem feinen Käse war es ein Vergnügen den Hunger zu vertreiben. Schnell waren die Caquelons leer, es hatten aber alle genug. Gerade so genug, dass noch ein Dessert Platz hatte. Durch die angeregten Diskussionen verlief die Zeit wie im Fluge und es wurde Zeit wieder aufzubrechen.

Der Rückweg wurde sehr unterschiedlich in Angriff genommen. Die gesundheitlich angeschlagenen fuhren mit dem Auto ins Tal. Die Hardcorewanderer bevorzugten den Weg durch den dunklen und steilen Wald und die Vergnügten nahmen die verschneite Strasse und teilten sich abwechselnd den Schlitten von Ida.

Ein gelungener Start in die neue Flugsaison, Bilder gibt es HIER

Ruedi


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